Dilemmata

 

Wir verstehen die mentale Verfassung mancher Neukunden unseres Hauses sehr gut. Unser wertvolles Wissen um die Ursachen, Zusammenhänge und der daraus folgenden Dilemmata führt uns im Dialog mit unseren Kunden stets zu sehr guten Gesprächs- und Arbeitsergebnissen. Das können wir beweisen - wenn Sie uns beauftragen.

Zum Thema Renovieren, Sanieren und Modernisieren fällt Ihnen und uns sofort mindestens eine Horrorhandwerkergeschichte ein.

In der Summe führt das zu erheblichen kundenseitigen Dilemmata. Interessenten fühlen sich in scheinbar unauflösbare Knoten verstrickt.


Mögliche Ursachen und Zusammenhänge aus unserer Sicht:
Fast 90% des deutschen Gebäudebestands sind vor 1990 gebaut worden, in Zeiten als Öl und Gas noch billig waren. In der Konsequenz verbrauchen Privathaushalte rund ein Drittel der gesamten Energie - und verwenden über drei Viertel davon zum Heizen. Ein wesentlicher Hinderungsgrund, in energieeffiziente Lösungen zu investieren, ist der intransparente Informations- und Anbietermarkt. Der Markt für Renovieren, Sanieren und Modernisieren ist stark fragmentiert und unübersichtlich. Informationen und Anbieter sind in übergroßer Zahl vorhanden. Allerdings weiß kaum jemand, wo was in welcher Güte erhältlich ist.

Außen- und Wärmedämmung werden im Schnitt nur alle 30 bis 60 Jahre erneuert. Entsprechend langsam setzen sich die neuen energiesparenden Baustoffe, Anlagen und Handwerkstechniken durch. Deshalb unterbleiben selbst Lösungen für mehr Energieeffizienz, die sich schnell amortisieren in zwei Dritteln aller Sanierungsvorhaben.

Über die vorhandenen Techniken herrscht große Verwirrung. Brennwertkessel, nachbarschaftlich betriebene Blockheizkraftwerke, Biogasanlagen, Sonnenkollektoren, Wärmepumpen, Holzpellet-Heizungen oder erdgasbetriebene Brennstoffzellen - sie alle haben ihren spezifischen Nutzen. Die einen erfordern mehr Investitionen oder entsprechende Umbauten, laufen dann aber mit kostenloser Erdwärme, die anderen sind günstiger in der Anschaffung, benötigen aber teure Brennstoffe oder mehr Wartung. Welche Technik im Laufe der langen Lebenszeit einer Heizungsanlage am wirtschaftlichsten ist, lässt sich nur beantworten, wenn man sich professionell und auf den Einzelfall bezogen damit befasst.

Qualität ist eine Nische. Nur jeder 10te Verbraucher achtet auf Qualität beim Wohnen und Einrichten. Und nur ein kleiner Teil der Konsumenten leistet sich bewusst allerbeste Qualität. Verbrauchermagazine und die Boulevardpresse schöpfen aus dem bis zum Rand mit Horrorgeschichten gefüllten Pool; die Stories drehen sich immer um Menschen, die sich - von ihren Schnäppchen bitter enttäuscht - als Opfer fühlen.
Den Handwerkern mangelt es oft an Gewerk übergreifenden Kenntnissen. Architekten, Heizungsbauer, Dachdecker und Maurer kommunizieren nicht genug miteinander.

Oft wird die Wartung versäumt und die Heizungs- und Lüftungsanlagen werden falsch bedient. Ob die Maßnahmen entsprechend der Planung durchgeführt worden sind, überprüft niemand.

Viele Bauherren in alten Häusern und Wohnungen plagen die gleichen Gedanken: Sie wollen den Modernisierungsstau abarbeiten, die Werte erhalten und den Wert ihrer Immobilie steigern. Allerdings stehen sie vor einem Transparenz- und Kommunikationsproblem. Der Bauherr weiß zu wenig, die Informationen sind verwirrend und unzureichend, was ihm bleibt ist abwarten und hohe Energiepreise bezahlen. Die Kosten der Energieverschwendung erachtet er geringer als die Kosten der Informationsbeschaffung und das Risiko einer möglichen Fehlinvestition. Viele Bauherren kennen die entsetzlichen und endlosen Streitereien mit unzuverlässigen Handwerkern und verspielten Architekten.

Der Bauherr sitzt zu Hause und traut sich nicht. Er fürchtet sich vor einem Anfang ohne Ende. Die Handwerkerphobie lautet “Zu teuer und zu nachlässig”. Damit verknüpft sind die kundenseitige Unbedarftheit und Unwissenheit.